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Inklusive Pädagogik

Die Heterogenität im Schulalltag erfordert inklusive Pädagogik - Herausforderung an die katholische Schule

Was tun, wenn sich in der Schuldebatte wenig tut? „Es geht um die Arbeit an inneren Einstellungen und Haltungen, mit denen wir Bilder von Schule konstruieren“, sagt Josef Zollneritsch, Landesschulpsychologe und Vertreter der Katholischen Aktion.

Es geht darum die eigenen Grundhaltungen zu überdenken. Deshalb luden Katholische Aktion, Kirchliche Pädagogische Hochschule und das Bischöfliche Amt für Schule und Bildung der Diözese Graz Seckau zur Veranstaltung „Inklusive Pädagogik als Herausforderung an die Katholische Schule“ ein.

Vorgestellt und diskutiert wurde die Katholische Modellschule St. Ursula in Klagenfurt. Ein Modell, wo inklusive Pädagogik als Kooperation zwischen dem Realgymnasium St. Ursula und der Kooperativen Mittelschule-Hauptschule (KMS/HS) St. Ursula ab Herbst 2008 angeboten wird. Etwas Neues wagen mit Elementen der Marchtalpädagogik (freie Stillarbeit, stärkere Fächervernetzung), des Teamteachings und der Synthese von Glauben und Leben. Der Versuch, Gemeinschaft nicht nur zu predigen, sondern im konkreten Schulalltag zu leben.

Das ambitionierte Modell stellten Kurt Haber und Reinhard Blaschitz, Direktoren beider Schulen, vor. Sie zeigten auf, was unter bestehenden Rahmenbedingungen an ihren Schulen möglich war. „Der erste Blick gehört der Pädagogik“, sagte Kurt Haber und verdeutlichte, dass genau das zumeist aus dem Blick fällt.

Handlungsleitend für inklusive Pädagogik ist dabei die Vision eines Miteinanders in differenzierter Form. Um dieses gemeinschaftliche Prinzip realisieren zu können, braucht es vor allem auch ein Miteinander der Lehrkräfte. Das müsste schon in ihrer gemeinsamen Ausbildung forciert werden, so ein Resümee der Veranstaltung.