Wenn aus der Finanzkrise eine Wirtschaftskrise wird
Die Finanzkrise, die sich ziemlich schnell zu einer ausgewachsenen „Wirtschaftskrise“ entwickelt, wird uns nicht nur im auslaufenden Jahr, sondern wohl zumindest auch noch das nächste Jahr intensiv beschäftigen.
Wir wollen gleich zu Beginn des Jahres bei unserem Studientag ein Zeichen setzen und uns intensiv mit dem heraufziehenden Gewitter auseinandersetzen.
Diese Krise zeigt nicht nur die Grenzen eines oft als „grenzenlos“ angesehenen Wachstums drastisch auf, sondern offenbart uns auch in drastischer Form die grob fahrlässigen, um nicht zu sagen kriminellen Machenschaften und Entwicklungen innerhalb einer globalisierten Wirtschaft – und es geht bei leibe nicht nur um die so genannte Geldwirtschaft! Es geht um Entwicklungen in einer Wirtschaftswelt, die losgelöst nicht nur von „klassischer Wirtschaftsgebarung“ (hier Ware – da Geld) sondern auch von allen moralischen Schranken in einer riesigen Blase zu implodieren drohen. Einen ersten Schritt wollen wir, wie gesagt mit unserem Studientag tun:
Wir sind gefordert, hinzuschauen, wo konkrete Hilfe Not tut. Wir sind gefordert, zu analysieren, zu überlegen, welche konkreten Schritte auf politischer Ebene notwendig sind und wir sind gefordert entsprechende Forderungen an Gesellschaft und Politik zu richten. Dazu werden Euch/Ihnen die drei Referenten ausreichend Informationen aus verschiedenen Perspektiven geben und – neben ausreichend Raum zur Diskussion - auch Auswege aus der Krise aufzeigen.

